Um die Wachstumschancen der Digitalisierung zu nutzen, benötigen viele Regionen in Deutschland (insbesondere der Osten) eine Stärkung der Willkommenskultur für ausländische Experten. Weiterhin sollten die neuen Länder und die ländlichen Regionen dringend die IT-Ausbildungsleistung der regionalen Hochschulen stärken sowie den Ausbau der IT-Infrastruktur (Breitband) vorantreiben.

MINT-Bildung: Ein Blick auf das MINT-Meter

Ein Blick auf wichtige Bildungsindikatoren für die akademische und berufliche MINT-Bildung zeigt bei der Entwicklung der letzten Jahre deutliche Unterschiede zwischen beiden Qualifikationsgruppen. Während der Anteil der MINT-Fächer an allen Hochschulabsolventen von 31,3 Prozent im Jahr 2005 auf 35,0 Prozent im Jahr 2014 gestiegen ist und zeitgleich die Studienabsolventenquote von 21,1 Prozent auf 31,0 Prozent deutlich zunahm, ist der Anteil 35- bis 39-jähriger Personen mit einer MINT-Berufsausbildung als höchstem Abschluss von 24,0 Prozent im Jahr 2005 auf 20,7 Prozent im Jahr 2013 gesunken. Bei den 30- bis 34-Jährigen sank der entsprechende Anteil im selben Zeitraum von 22,3 Prozent auf 19,1 Prozent. Auch bei den Potenzialen der Frauen zeigt sich ein ähnliches Bild. Der Anteil der MINT-Fächer unter Erstabsolventinnen stieg an Hochschulen von 18,8 Prozent im Jahr 2005 auf 20,1 Prozent im Jahr 2014. Unter den 30- bis 34-jährigen Frauen nahm der Anteil mit einer MINT-Berufsausbildung mit höchstem Abschluss von 5,8 Prozent im Jahr 2005 auf 3,0 Prozent im Jahr 2013 ab. Zumindest konnte von 2012 bis 2014 der Frauenanteil in den MINT-Ausbildungsberufen leicht von 7,7 Prozent auf 8,3 Prozent erhöht werden.

Lesen Sie den vollständigen Report hier: